Interview mit Nadine

Verena Arnold von Pronto Pro hat mich interviewt. Woher ich komme, was ich mache und wer denn alles so ein Coaching “gebrauchen kann”

Den Original Artikel findest du im Blog von Pronto Pro

Wir alle kennen Situationen, in denen unsere Gedanken um ein Problem kreisen und uns einfach nicht die Lösung einfallen will und kaum sprechen wir mit jemand darüber, findet sich die Lösung fast von selbst. Dieser Blick von aussen bringt in der Regel schnell Klarheit und dies gilt auch, wenn es um Grundsätzliches im Leben geht. Manchmal ist man so fest in einer Bahn, dass man allein nicht sieht, wo es eine Ausfahrt gibt. Hier setzt die Arbeit von Coaches an, die Menschen helfen ihren ganz eigenen und persönlichen Weg zu finden und sie bei der Persönlichkeitsentwicklung begleiten.

Wir haben darüber mit der 43-jährigen Nadine Grigoleit aus Wettingen gesprochen, die ursprünglich aus Kassel in Deutschland stammt und sich selbst als glückliche Mops-Mama bezeichnet.

Die Einzelunternehmerin wird durch eine virtuelle Assistentin, einer Assistentin vor Ort und – ganz wichtig, einer Treuhänderin unterstützt. Ihre Praxisräume teilt sie sich mit Kolleginnen, die auch alle ihr eigenes Unternehmen leiten.

Gelernt hat sie als allererstes Kosmetikerin, wobei sie den ordentlichen Berufsabschluss erst in der Schweiz machen konnte, da dies in Deutschland kein anerkannter Lehrberuf ist. Danach kam die Ausbildung zur Ayurveda Therapeutin, sowie viele Lehrgänge für Körperarbeit. Ins Coaching ist sie dann durch ihren Wunsch, Menschen zu helfen und mit der Ausbildung zur Access Consciousness® Facilitatorin gekommen. Im September diesen Jahres startet sie nun noch einen Studiengang zum Thema Coaching und Mentoring.

Liebe Nadine, du bist Körpertherapeutin, Facilitator und Mentorin und hast dir zur Aufgabe gestellt, Menschen zu begleiten. Wie bist du dazu gekommen, was waren deine Schlüsselerlebnisse, um dich dieser Tätigkeit zu widmen?

Interessanter Weise war das Einzige, was ich wirklich wusste, dass ich Menschen helfen möchte, doch ich hatte keine Idee, wie das aussehen sollte. Das war für meine Familie nicht immer leicht. Spannend ist, dass meine Suche nach meinem beruflichen auch mit der Suche nach meinem persönlichen Glück verbunden war.

Mein Lebensweg hat auch den beruflichen gezeichnet. Von der Kosmetikerin zur Mentorin. Ein Wachstum im Innen, wie im Aussen. Am Anfang kam diese Wahl aus dem nicht genügend sein. Mittlerweile frage ich mich, welche Ausbildung ein Beitrag für die Zukunft ist und das was ich kreieren möchte. Jedoch war es immer so: Ich habe etwas für mich gemacht, an meinem Körper erfahren und wusste dann: Das ist es, was ich in die Welt bringen möchte.

Was brauchst du für Utensilien, damit du deine Tätigkeit als Therapeutin und Mentorin ausüben kannst?

Zum einen meine Praxis, in der man das Coaching machen kann. Zum anderen einen Computer, wenn es online stattfinden soll.

Glaubst du, dass jeder in der Lage ist Menschen auf diese Weise zu begleiten und zu unterstützen oder braucht es spezielle Fähigkeiten, um diese Arbeit machen zu können?

Es gibt wundervolle Methoden, die man lernen kann. Doch eine gewisse Freude daran,  Menschen zu begleiten und sich mit ihnen auseinandersetzen zu wollen, macht es für beide Seiten fruchtbarer.

Ich könnte sicherlich auch lernen ein Auto zu reparieren, doch meine Erfüllung habe ich darin, wenn Menschen sich zu mehr Leichtigkeit und Freude verändern und ich ihnen dabei ein Stück den Weg zeigen kann.

Wie hoch sind die Kosten für deine Unterstützung und was kannst du deinen Kunden alles bieten?

Die Access Consciousness® Kurse haben fixe Preise, die man online sehen kann. Eine Stunde Coaching liegt im Moment bei CHF 160.

Ich kann dem Kunden so viel bieten, was er bereit ist zu verändern und auch was er bereit ist dafür zu tun. Die Sitzung mit mir ist immer ein Input, versorgen mit Werkzeugen, die es dann eben im Alltag anzuwenden gilt. Auf jeden Fall kann man damit mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und Selbstliebe erreichen.

Eigentlich braucht jeder Mensch einen Coach

Kaum ein Mensch schafft es wirklich ganz allein, sein ganzes Potenzial zu entfalten. Oft scheitert es schon daran, weil man in der Jugend in eine Richtung gedrängt wurde, die nicht wirklich dem inneren Wunsch und der persönlichen Gabe entspricht. Und wenn man dann einmal ein eine bestimmte Richtung unterwegs ist, braucht es zum einen Mut, um sich für einen neuen Weg zu entscheiden, aber auch Hilfe, um den wirklich richtigen Weg zu finden. Wer Zweifel hat, ob er wirklich das Leben lebt, das er leben möchte, kann mit Hilfe eines Coaches Klarheit finden. Wir danken Nadine Grigoleit für ihre Zeit und den Einblick in ihre Tätigkeit.

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